Ich porträtiere Persönlichkeiten – mit Zeit und Achtsamkeit für die Energie des Menschen vor der Kamera.
Mich interessiert der Moment, in dem jemand wirklich sichtbar wird – wenn sich etwas Echtes zeigt, das sich nicht inszenieren lässt.
Damit solche Bilder entstehen, denke ich Portraits in vier Ebenen:
Sinn, Bildsprache, Vertrauen und Handwerk.
Sinn fragt, warum wir dieses Bild machen – als Statement, als Inspiration oder als Erinnerung.
Bildsprache formt, wie dieser Sinn Ausdruck und Handschrift bekommt – in Licht, Farbe, Ausschnitt, Haltung und Rhythmus.
Vertrauen bedeutet, einen Rahmen zu schaffen, in dem jemand sich zeigen kann – mit seiner oder ihrer Energie, Ausstrahlung und allen Facetten.
Handwerk heißt, so zu arbeiten, dass das Bild technisch, haptisch und in seiner Wirkung trägt – ob digital, an der Wand oder als Teil eines Buches.